Retos Tagebuch
Da Vinci Code in Cannes durchgefallen

Der Film "Da Vinci Code" (das Sakrileg) ist in Cannes bei den Kritikern durchgefallen:

Der Film von Ron Howard, er am Mittwoch das Festival eröffnen muss, hat bei der Kritik am Dienstag einen kalten Empfang erhalten.

Die 2000 Journalisten, welche ihn gesehen haben, haben ohne Hemmung ein Pfeifkonzert veranstaltet und an unpassenden Stellen gelacht.

"Das ist eine grosse Enttäuschung! Die Dialoge sind schwülstig. Die Schauspieler spielen nicht so schlecht, aber der Film reicht nicht ans Buch heran", meinte die Kirtikerin des britischen Radiosenders IRN, Lina Hamchaoui.

"Die Zuschauer waren ratlos, es gab keinen Applaus, nur Stille. Ich habe mich gelangweilt, es ist schrecklich!" kommentierte Margherita Ferrandino, Journalistin des italienischen Fernsehsenders RAI 3.

[France 2 - Culture et Loisirs]

(Am 17. Mai 1992 war übrigens die Seligsprechung des hl. Josemaría Escrivá de Balaguer)

17.5.06 16:25


Da Vinci Code - Eine Gotteslästerung

"Wenn die Regierung nichts unternimmt, werden wir unseren eigenen Weg finden, die Vorführung des Films zu verhindern. Wenn es nötig ist, sind wir auch auf gewaltsame Proteste vorbereitet."

... sagen Indiens Muslime

15.5.06 20:43


Vor 25 Jahren: Papstattentat

Vor 25 Jahren hielt die Welt den Atem an: an diesem Tag fand das Attentat auf Papst Johannes-Paul II. statt.
13.5.06 21:13


Blog zum Sakrileg

John Paul Wauck, der Autor der Originalversion des "Da Vinci Code Katechismus" hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass schon jemand den Text auf Deutsch übersetzt hat: "Maria Magdalena" hat einen interessanten Themenblog:

Da Vinci's Sakrileg

11.5.06 19:09


Da Vinci Code Katechismus

Aus dem Englischen von der lesenswerten Site The Da Vinci Code & Opus Dei

Der Roman "Da Vinci Code" (das Sakrileg) ist nur Fiktion. Keine seriöse Informationsquelle. Aber er stellt einige wichtige Fragen:

1. War Jesus Christus wirklich verheiratet?
Ja. Jesus war mit der Kirche verheiratet. Im Neuen Testament wird Jesus regelmässig als Bräutigam bezeichnet und der hl. Paulus berichtet uns: "Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche." (Eph. 5,31-32). Die christliche Berufung ist tatsächlich nichts weniger als die Einladung zum ewigen "Hochzeitsmahl" (Offb. 19,9) von Jesus Christus und seiner Braut - der Kirche.

2. Hat wirklich die Kirche das Neue Testament zusammengestellt?

Ja. Ohne die Kirche würden wir nicht wissen, welche der vielen antiken Texte, die von Jesus berichten, von Gott inspiriert sind; wir hätten kein Neues Testament. Jesus Christus gab seine göttliche Vollmacht direkt - nicht einer Textsammlung (eine solche existierte gar nicht zu seiner Zeit) - sondern einer Gruppe von Männern, den zwölf Aposteln und ihren Nachfolgern (Bischöfen), die in seinem Namen und mit seiner Vollmacht lehren.

3. Soll Sex wirklich heilig sein?
Ja. Darum heisst eines der sieben christlichen Sakramente "die heilige Ehe" (wörtliche Bedeutung von "hieros gamos" ). Die christliche Ehe und das Priestertum sind heilige und heiligmachende Berufungen, welche durch spezielle Sakramente ermöglicht werden (heilige Ehe und heilige Weihe). Alle Sakramente - wie zum Beispiel Taufe und Eucharistie - sind äusserliche Zeichen, welche Jesus Christus eingesetzt hat, um Gnade zu verleihen. Und die Stifter des Ehe-Sakramentes sind Braut und Bräutigam selber.

4. Hinterliess Jesus Christus wirklich Nachkommen?
Ja. Jesus ist Gott, und er gab allen, die an ihn glauben die Macht, Gottes Kinder zu werden. Kurz - Wir sind seine Nachkommen: "Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. ... Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes." (1 Joh 3,1-2). Also vergesst die Merowinger. Wir sind das königliche Geschlecht von Jesus Christus: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm." (1 Petr 2,9)

5. Braucht unsere Kultur wirklich eine weibliche Heiligengestalt?
Ja. Und in der heutigen Welt gibt es diese ersehnte Frau. Ihr Name ist Maria, und sie soll nicht als Frau eines sterblichen Mannes verehrt werden, sondern als Gottes Mutter. Zum Glück ist sie nicht schwer zu finden. Sie ist die bekannteste Frauengestalt der Geschichte, dargestellt in zahllosen Kunstwerken. Und der beste Ort um erwachsene Männer und Frauen zu finden, die auf ihren Knien zu einer Frau beten, ist vermutlich in einer christlichen Kirche, beim Beten des Rosenkranzes für die Jungfrau Maria.

6. Sollen wir über den Gebeinen von Maria Magdalena beten?
Ja. Die heilige Maria Magdalena wird durch die zahllosen Kirchen und Frauen verehrt, die ihren Namen tragen und durch eine spezielle Heilige Messe an ihrem Festtag, dem 22. Juli. Tatsächlich sind Christen während mehr als ein tausend Jahren zur Basilika St.Maximin in Südfrankreich gepilgert, wo nach der Tradition die heilige Maria Magdalena begraben liegt.

7. Existiert der Heilige Gral wirklich?
Ja. Die beliebte Geschichte vom "Heiligen Gral" ist zwar eine mittelalterliche Legende, aber einen wirklicher Heiliger Gral kann man in jeder katholischen Kirche während der Heiligen Messe auf dem Altar finden. Das, was den Kelch beim letzten Abendmahl so heilig machte, war das Blut Jesu Christi, das darin war. Und in jeder Heiligen Messe ist dieses Blut wieder gegenwärtig. Das bedeutet, dass jeder Kelch in jeder Heiligen Messe der wahrhaftige "Heilige Gral" ist.

8. Ist es wahr, dass das Blut Jesu Christi, des Gottessohnes, in einem weiblichen Körper transportiert wurde?
Ja. Die Gebärmutter der Jungfrau Maria enthielt nicht nur das Blut, sondern den gesamten Leib von Jesus Christus während neun Monaten. Darum bezeichnen Christen Jesus als Frucht ihres Leibes, wenn sie den Rosenkranz beten. Und darum preisen sie Maria als ehrwürdiges "Gefäss".

11.5.06 17:25


Religionsverhöhnung = Pressefreiheit ?

MTV will Christen weiterhin verhöhnen. Dies gehört anscheinend zur Pressefreiheit (?). Dazu schreibt Christine Schröpf in der Mittelbayerischen Zeitung:

Kühl kalkuliert ist [...] der Skandal um „Popetown“. MTV hat ihn bis ins Detail inszeniert: Es ist kein Zufall, dass der Papst-Comic, der bisher nur 2005 in Neuseeland zu sehen war, ausgerechnet nach der Wahl eines deutschen Papstes, der heuer seine Heimat besucht, auf Sendung geht. Dazu die PR-Kampagne zu „Popetown“ zur Osterzeit, mit einem Jesus der vom Kreuz steigt und sich in einen Sessel lümmelt – unter dem Titel „Lachen statt rumhängen“. Wer Eins und Eins zusammenzählt, wusste, dass die Kirche reagieren würde.

Unstrittig ist, dass Christen sich durch die PR-Kampagne und den Papst-Comic beleidigt fühlen. Sie wollen nicht, dass Jesus, der am Kreuz für die Menschen gestorben ist, lächerlich gemacht wird. Es kränkt sie, wenn der Papst als Gottes Stellvertreter auf Erden als debile Witzfigur zu sehen ist, nur damit die Einschaltquote steigt.

[Mittelbayerische Zeitung]

Mehr zum Thema: Popetown in den Nachrichten

10.5.06 10:20


Gewerkschaft für Hausfrauen und Hausmänner

In der Schweiz gibt es seit letztem Jahr eine Gewerkschaft für Hausfrauen und Hausmänner.

Diese Gewerkschaft verfolgt folgende Ziele:

  • die Anerkennung der Haus- und Familienarbeit als tragendes Element unserer Gesellschaft und unentbehrliches Fundament für eine prosperierende Wirtschaft.
  • die vermehrte Betreuung von Kleinkindern durch die Familie im Wissen darum, dass nicht oder nur teilweise erwerbstätige Mütter und Väter ihren Kindern mehr geben können, als voll berufstätige Eltern deren Kinder fremdbetreut werden.
  • der Erziehung von Kindern angemessene Wohn- und Arbeitsbedingungen, insbesondere mehr Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit für Männer und Frauen.
  • Eltern, die ihre Erziehungsaufgabe ernst nehmen und eine Gesellschaft, die Ihre Erziehungs-Mitverantwortung wieder vermehrt wahrnimmt.
  • Eine Umwelt in unseren Dörfern und Städten, in der sich Kinder altersgemäss bewegen und entwickeln können.
  • ein neues Verständnis der Gleichstellung von Mann und Frau in dem Sinne, dass die Haus- und Familienarbeit denselben Stellenwert besitzt wie die Erwerbsarbeit. Dies unabhängig davon, wer zu Hause die Kinder betreut und wer einer bezahlten Arbeit nachgeht.
[Hausfrauen- und Hausmännergewerkschaft ]
10.5.06 10:00


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